Robotik-Austausch Deutschland - USA

Die Idee

In Deutschland wie in den USA arbeiten viele Teams mit Lego-Robotern, entwickeln ihre Programme weiter und nehmen an Wettbewerben teil. Doch nur selten kommt es zu einem Austausch zwischen den Teams aus verschiedenen Staaten.
Dabei ist ein internationaler Austausch mit Videokonferenzen heute einfacher als je zuvor. Warum sollten nicht einmal amerikanische und deutsche Teams zusammen eine anspruchsvolle Robotik-Aufgabe lösen, bei der eine funktionierende Kooperation entscheidend für den Erfolg ist und dabei voneinander lernen - und ganz nebenbei etwas über die kulturellen Unterschiede dieser beiden Regionen erfahren?

Dieses Projekt wird von der Firma National Instruments gefördert.

Die Voraussetzungen

Vorkenntnisse: 
Die teilnehmenden Teams sollten bereits vertiefte Erfahrungen mit Robotern und ihrer Programmierung gesammelt haben, um die gestellte Aufgabe bewältigen zu können. Ideal ist z.B. eine vorige Teilnahme am Robotics-Wettbewerb oder der FLL, aber auch eine längerfristige Teilnahme an einer Robotik-AG in der Schule kann eine geeignete Voraussetzung sein.

Für den Austausch mit den amerikanischen Schülerinnen und Schülern sind gute bis sehr gute Englischkenntnisse wichtig. Wahlweise kann selbstverständlich auch eines der Team-Mitglieder oder eine Lehrkraft dolmetschen - allerdings kann dieses den Organisationsbedarf erhöhen und unter Umständen die Aufteilung verschiedener Aufgaben an einzelne Team-Mitglieder erschweren.

Teamgröße und Alter der Team-Mitglieder: 
Der Teil des Teams auf der deutschen Seite sollte aus mindestens 3 und maximal 6 Teilnehmern bestehen. Für die USA würde ein weiterer Teil des Teams in ähnlicher Größe dazukommen. Das minimale Alter der Team-Mitglieder ist 12 Jahre, das maximale 16 Jahre. Die Team-Mitglieder können verschiedene Aufgaben unter sich aufteilen und führen das Projektmanagement mit dem amerikanischen Teilnehmer/innen zusammen selbstständig durch.

Roboter, Programmiersprache und notwendige Sensoren: 
Die Teams sollten über 2 NXT-Roboter verfügen. Die Programmiersprachen der deutschen und amerikanischen Teile eines Teams sollten nach Möglichkeit übereinstimmen - geplant ist die Verwendung der Programmiersprache LabView.

Austausch mit dem kooperierenden amerikanischen Teil des Teams: 
Die Teams sollten über einen Internetzugang verfügen, auf dem Skype oder ein ähnliches Videokonferenzprogramm installiert ist, um sich mit ihrem amerikanischen Kooperationspartnern austauschen zu können. Um eine Videokonferenz durchführen zu können und damit die amerikanischen Partner über die Fortschritte des Projektes zu informieren, muss eine Webcam vorhanden sein. Die Häufigkeit und Dauer des Austauschs ist den Teams überlassen und kann an die lokalen Bedingungen vor Ort angepasst werden, dabei ist in jedem Fall die Zeitverschiebung zu berücksichtigen. Die deutschen Teilnehmer bilden zusammen mit ihren amerikanischen Partner ein Team und müssen für die Lösung der Aufgabe zwingend zusammenarbeiten.

Die Aufgabe

Sowohl der amerikanische wie auch der deutsche Teil eines Teams programmieren je einen Roboter, um den gestellten Auftrag zu bearbeiten. Wo liegt da die Zusammenarbeit? Der Trick ist, dass der amerikanische Roboter dem deutschen Roboter helfen muss - und umgekehrt. Gerade in der Programmierung müssen also beide Teile des Teams eng zusammenarbeiten.

Doch nicht nur die Programmierung gehört zur Aufgabe - auch den Aufbau der Strecke, die Organisation des Austausches mit den amerikanischen Kooperationspartnern, das Projektmanagement und eine abschließende Präsentation im Deutschen Museum müssen die Teams auf die Beine stellen. Die detaillierte Aufgabenstellung erhalten die Teams bei ihrer Anmeldung und dem Matchen mit einem passenden amerikanischen Partner.

Abschlusspräsentation

Für die Projekte gibt es eine gemeinsame Abschlusspräsentation im Deutschen Museum, bei der die amerikanischen Partner per Videokonferenz zugeschaltet werden und die Roboter auf beiden Seiten die aufgebaute Strecke durchlaufen. Die Teams gestalten eine gemeinsame Präsentation zu ihrer Arbeit in englischer Sprache und stellen dabei ihre Lösung und ihre Zusammenarbeit vor. 

Zeitplan

Weitere Informationen und Fragen

Falls Sie zu dem Programm Fragen haben oder weitere Informationen benötigen, senden Sie uns bitte eine E-mail an kontakt@tumlab.de.Wir werden auf Ihr Anliegen so schnell wie möglich antworten.